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Brandschutz Allgemein

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Wen die entsprechende Zündquellen mit Stoffen zusammen kommt, kann ein Brand entstehen. Brennbare Stoffe gibt es im Haushalt zu genüge. Diese Stoffe sind nicht nur leicht entflammbare Flüssigkeiten oder Gase, sondern auch feste Stoffe wie Holz, Textilien oder Kunststoffe und somit annähernd der gesamte Hausstand.

Einige Angaben zur Brandstatistik
Die Feuerwehren in Bayern löschten im Jahr 2001: 14.306 Brände.
Im einzelnen waren es: 641 Großbrände, 2.280 Mittelbrände, 11.385 Kleinbrände

Bei diesen Bränden wurden 1.281 Menschen durch die Feuerwehren in Bayern gerettet bzw. in Sicherheit gebracht. Die bayerischen Feuerwehren musste 641 Personen erstversorgen und mit Rauchvergiftungen oder anderen, durch das Brandereignis entstandenen Verletzungen, in Krankenhäuser bringen. Des Weiteren sind für das vergangene Jahr 72 Brandtote zu verzeichnen. Das bedeutet,

  • dass täglich drei bis vier Menschen durch bayerische Feuerwehren bei Bränden gerettet werden,
  • dass täglich ca. zwei Menschen durch einen Brand gesundheitliche Schäden erleiden
  • und monatlich ca. sechs Menschen an den Folgen eines Brandes in Bayern versterben.


Daher ist bei der aktiven Brandvermeidung insbesondere auf mögliche Zündquellen zu achten. Und auch hier gilt, dass eine Zündquelle nicht nur eine offene Flamme sein muss. Ob Bügeleisen, Wäschetrockner oder Elektrogeräte, die im "Stand-by-Betrieb" laufen, zur Zündquelle kann jeder Gegenstand werden, der Wärmeenergie abgibt.

Um das Brandgeschehen in überschaubaren Grenzen zu halten, bedarf es bereits bei der Errichtung von Gebäuden einer intensiven Einflussnahme durch den vorbeugenden Brandschutz.
Jeder Bürger kann ganz wesentlich dazu beitragen, die Anzahl und das Ausmaß von Bränden zu reduzieren. Bauliche Brandschutzmaßnahmen, wie z.B. Brandwände zwischen Wohngebäuden, begrenzen zwar die Ausdehnung eines Brandes, können jedoch Brände nicht verhindern. Die Entstehung von Bränden ist daher weitgehend vom brandschutzgerechten Verhalten eines jeden Bürgers abhängig. Die nachfolgenden Ausführungen sollten daher jedem Bürger Hinweise für sein sicherheitsbewusstes und brandschutzgerechtes Verhalten geben.

Brandstifter bevorzugen Wohngebäude mit offenen Haus-, Keller-, und Dachbodentüren. Besonders Gebäude mit viel umherliegenden Sperrmüll, abgestellten Kinderwagen, brennbaren Fußmatten, brennbare Flüssigkeiten (Farben, Lacke, Verdünnung, Benzin, Diesel etc.) oder überquellenden Mülltonnen machen ihnen die Arbeit leicht. Es sollte daher immer großer Wert auf Ordnung, Sauberkeit und ausreichende Beleuchtung gelegt werden. Sicherheitsbewusste Bürger können dazu beitragen, dass durch Verschließen von Keller- und Dachbodentüren und Schließen der Hauseingangstüren eine Brandstiftung von vornherein erschwert wird.

Merke: Ein guter Schutz gegen Einbruch ist auch ein guter Schutz gegen Brandstiftung.

Kinder spielen gerne - und ganz besonders - mit Dingen die ihnen eigentlich verboten sind, so z. B. auch mit Feuerzeugen und Streichhölzer. Schon Kleinkinder sind neugierig und tatendurstig. Ein heißer Topf auf dem Herd, ein Bügeleisen in greifbarer Nähe - wäre doch gelacht wenn sich damit nicht spielen ließe. Behalten Sie deshalb Ihr Kind - seinem Alter entsprechend - im Auge. Verbote allein sind zwecklos. Teilen Sie vielmehr die Neugier Ihres Kindes bei seinen Entdeckungsreisen, aber entschärfen Sie gleichzeitig die Gefahrenquellen. Versuchen Sie die Welt mit Kinderaugen zu sehen - und Sie können erahnen, welche "Abenteuer" es zu bestehen gibt.

Durch überhitztes Fett oder Öl ist in der Küche die Gefahr eines Fettbrandes besonders hoch. Durch das Löschen mit dem hierfür falschen Löschmittel "Wasser" besteht die Gefahr einer so genannten Fettexplosion.
Auch wenn Sie noch so aufmerksam sind, oftmals genügt eine plötzliche Ablenkung und das Speisefett in der Pfanne wird überhitzt und fängt Feuer. Gut wenn man dann das richtige Löschmittel zur Hand hat und auch sicher damit umgehen kann!

Holz-, Kohle- und Ölöfen (insbesondere offene Kamine) sind gerade in der kalten Jahreszeit eine ständige Gefahrenquelle, aus der sich Brände entwickeln können.

Offenes Feuer durch Lampions und Kerzen bei Festen und Feiern, insbesondere in der Advent- und Weihnachtszeit, führen immer wieder zu Bränden.

Brände nach dem Faschings-Hausball, ein missglückter Fondueabend, Zigarettenglut im Papierkorb oder Rauchen im Bett sind immer wiederkehrende Brandursachen in der Feuerwehr-Einsatzstatistik.

Weitere Ursachen finden sich im Hobby- und Heimwerkerbereich z.B. "Explosion beim Fußboden verkleben", "Entzündung von brennbaren Flüssigkeiten bei Reparaturarbeiten am Auto in der Garage", "Auftauen von eingefrorenen Wasserleitungen".

Überprüfen Sie jetzt Ihr Haus oder Ihre Wohnung!

Tipps zur Vorbeugung

Vorher einprägen:

  • Prägen Sie sich die Notrufnummer 112 der Feuerwehr ein


Informieren Sie sich

  • wo sich das nächste Telefon oder die nächste Telefonzelle befindet
  • über vorhandene Feuerlöscheinrichtungen
  • über den nächstgelegenen Rettungsweg


Jedes Gebäude hat einen oder mehrere Treppenräume. Flure zu Treppenräumen und Treppenräume sind Rettungswege die ins Freie führen. Es ist wichtig, dass man sie im Gefahrenfall ungehindert begehen kann, denn was für die Hausbewohner der Rettungsweg, ist für die Feuerwehr gleichzeitig der Angriffsweg.

  • wo befindet sich der nächste Handfeuerläscher oder Wandhydrant und wie sie zu handhaben sind


Achten Sie darauf,

  • dass Flure und Treppenräume stets frei von brennbaren und/oder sperrigen Gegenständen, wie z.B. Fahrräder, Pappkartons, Möbel, Farben, Kraftstoffe oder Ähnlichem, sind
  • dass Türen in diesen Rettungswegen ständig geschlossen sind - aber niemals verschlossen - gehalten werden.

Türen und Rettungswege sind meist so konstruiert, dass sie im geschlossenen Zustand einer Rauch- und Brandausbreitung Widerstand leisten können, aus diesem Grunde sollten solche Türen nicht mit Keilen oder ähnlichen Eigenkonstruktionen offen gehalten werden.

  • dass Sie ihr Auto nicht auf oder vor Hydranten und in Feuerwehrzufahrten parken
  • Beachten Sie die Verordnung zur Lagerung brennbarer Flüssigkeiten



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