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Brandschutztipps für den Beruf und am Arbeitsplatz


Jedes Jahr entstehen erneut Mega-Schäden durch Brände in Handel, Gewerbe und Industrie.

Die zehn schwersten Brände in Industrie- und Gewerbebetrieben haben allein im Jahr 1998 in Deutschland einen Sachschaden von zusammen 400 Millionen € verursacht. Allein beim nächtlichen Großfeuer im Druckzentrum Essen-Kettwig des Springer-Verlags betrug die Schadenssumme 120 Mio. €.

Eine "Hitliste" der Mega-Schäden:

  • Feuer in einem Betrieb zur Herstellung von Getränkedosen in Hassloch, ausgelöst durch eine Explosion Gesamtschaden 88 Mio. €.
  • Spielwarenfabrik in Fürth, 40 Mio. € Schaden.
  • Kartonagenfabrik in Euskirchen, vorsätzlich gelegt, 29 Mio. € Schaden.
  • Chemiebetrieb in Wiesbaden, ausgelöst durch Überhitzung, 28 Mio. € Schaden.
  • Weitere industrielle Großfeuerschäden in: Neutraubling, Prüm, Damme, Attendorn, Lenningen.


Etwa drei Viertel aller Brände werden durch menschliche Fahrlässigkeit ausgelöst. Im beruflichen Bereich können brandgefährliche Handlungen oder die Duldung brandgefährlicher Zustände folgende Ursache haben:

Ungewollte Nachlässigkeit
Aus Unkenntnis oder Unterschätzung möglicher Gefahren, verursacht durch mangelnde Unterrichtung oder geringe Anteilnahme an den mit der eigenen Arbeit verbundenen Vorgängen. Sie kann sich auch in der Zeit des Einarbeitens und Eingewöhnens bei jedem Wechsel von Arbeitsplatz oder Beruf zwangsläufig ergeben.

Unbewusste Nachlässigkeit
Aus Gewöhnung an die Gefahr, eine Erscheinung, die sich vor allem mit fortschreitender Routine als eine der Formen der Betriebsblindheit einstellt. Sie kann aber auch in der Selbstüberschätzung ihre Wurzel haben. Oder es fehlt einfach das Vorstellungsvermögen über den Zusammenhang von Ursache und Wirkung.

Bewusste Nachlässigkeit
Bei voller Kenntnis der möglichen Gefahr und ihrer Auswirkungen. Ein solches Fehlverhalten ist oft weniger auf Leichtfertigkeit, als auf Bequemlichkeit zurückzuführen. Dazu gehört z.B. das Offenhalten von Brand- oder Rauchschutztüren, deren selbstschließende Konstruktion damit sinnlos wird.

Zu den gefährlichsten Nachlässigkeiten, die bewusst begangen werden, zählen auch "Nebenhandlungen", die nicht berufsbedingt sind. Vor allem die Missachtung des Rauchverbotes. Dies gilt allerdings auch für den betriebsfremden Besucher, den Kunden und den Gast.

Die Frage, ob Sie zu einer dieser Gruppen von Nachlässigen und möglichen Brandstiftern gehören und weiterhin gehören wollen, müssen Sie selbst beantworten.

Ehrlichkeit gegen sich selbst ist schon die halbe Schadensverhütung!

Nachfolgend wollen wir versuchen, Ihnen schlagwortartig zu vermittelt, wie durch Maßnahmen des "Vorbeugende Brandschutz" Brande verhütet werden könnten.

Sparen durch den vorbeugenden Brandschutz
Wer eine Versicherung abschließen will, um seinen Betrieb vor Unterbrechungen zu schützen, muss mit strengen Anforderungen an die betriebliche Sicherheit rechnen. Das gilt insbesondere für die holzverarbeitende Industrie. Immer häufiger haben die Risikoprüfer der Versicherer am Vorbeugenden Brandschutz einiges auszusetzen. Rüstet der Kunde innerhalb der gesetzten Frist nicht entsprechend nach, wird der Versicherungsantrag zurückgewiesen.
Wichtig: Während der Nachrüstphase genießt der Betrieb oftmals keinen Versicherungsschutz.
Unternehmen, die über vorbildliche Sicherheits- und Brandschutzeinrichtungen verfügen, können dagegen eine Prämienreduzierung von bis zu 10 % erreichen. Hierzu folgende Tipps:

  • Schutz der Betriebsanlagen durch Einzäunung des Grundstücks
  • Installation einer Alarmanlage
  • Konsequente Einhaltung des Rauchverbotes in brandgefährdeten Bereichen
  • Feuerbeständige Abtrennung zwischen brandgefährlichen Anlagen und benachbarten Produktionsbereichen
  • Lagerung von brennbaren Stoffen in einem entsprechend abgesicherten Lagerraum mit Auffangbecken
  • Vorratshaltung von brennbaren Flüssigkeiten nur in Sicherheitsschränken nach DIN 12925 sowie Verwendung von bruchsicheren Spezialbehältern bei Transport
  • Ausrüstung der Betriebsanlagen mit Feuerlöschern nach ZH1/201
  • Jährliche Revision aller brandschutztechnischen Installationen
  • Regelmäßige Revision aller elektrischen und gastechnischen Betriebsinstallationen regelmäßige Wartung und Instandhaltung aller technischen Geräte.


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